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Wanderung über den Berggrat

Wandern auf dem Kepler Track der Südinsel von Neuseeland

Wanderung über den Berggrat

Am Tag vor unserer dreitägigen Wanderung fanden wir uns in der kleinen Stadt Te Anau ein. Der Wetterbericht sagte Regen und noch mehr Regen und vielleicht sogar etwas Schnee in den höheren Lagen voraus.

In der Mitte unseres ersten Tages fingen die Wolken an, sich zusammenzuballen, und das nasse Wetter ließ nicht lang auf sich warten. Ich wollte nicht, dass meine Kamera nass wird, also machte ich ein paar Aufnahmen und verstaute sie dann sicher. Wir gingen weiter und erreichten schließlich die Baumgrenze. Aber zu diesem Zeitpunkt konnten wir nichts mehr um uns herum erkennen.

Luxmore Hut lag vor uns, und dort verbrachten wir unsere erste Nacht. Die große Küche war voller nasser Kleidungsstücke, die zum Trocknen an der Rohrleitung über dem Ofen hingen, und wir alle saßen an verschiedenen Tischen. An diesem Abend teilte uns die Rangerin der Hütte mit, dass es am nächsten Nachmittag schneien könnte, und riet uns, so früh wie möglich aufzubrechen, bevor sich das Wetter verschlechterte. Am nächsten Morgen wachten wir früh auf und machten uns auf unseren 15-km-Marsch, den wir uns für diesen Tag vorgenommen hatten.

Während der ersten paar Stunden konnten wir nicht viel um uns herum sehen. Es war schwer zu sagen, in welche Richtung wir gingen, aber es fühlte sich nach sehr viel bergauf und bergab und wieder bergauf und wieder bergab an. Am Ende unserer Bergüberquerung hoben sich die Wolken ein wenig, und wir konnten endlich einen Blick auf unsere Umgebung erhaschen. Es verschlug uns den Atem. Wir waren tatsächlich die ganze Zeit auf dem Berggrat gewandert – nichts außer steilen Hängen zu beiden Seiten des Pfades. Obwohl uns die Wolken nur etwa eine Minute Zeit für dieses Erlebnis ließen, ist es eine Erinnerung, die ich nie vergessen werde.

Etwa 45 Minuten später hatten wir die Bergspitze verlassen und waren mitten in einem dichten Regenwald. Einen noch größeren Unterschied kann man sich fast nicht vorstellen. Da es hier unten etwas trockener war, konnte ich meine Kamera wieder hervorholen und an meiner Seite tragen.

Nach 97 Serpentinenkurven gelangten wir zu unserer zweiten Hütte. Hier gab es etwas wärmendes Sonnenlicht, also setzten wir uns eine Weile hin und ruhten unsere Beine aus. Es war nur noch ein kurzer Weg zum Iris Burn Waterfall. Dieser Abstecher war der entspannende Abschluss unseres Tages. Unser letzter Tag war mit einer Strecke von etwa 22,5 Kilometern der längste. Aber glücklicherweise war der Weg viel flacher, und die Zeit verging sehr schnell. Wir wanderten durch offene Wälder, den Strand entlang und schließlich über eine kolossale Drehbrücke, die das Ende des Kepler Tracks signalisierte.

Wenn ich jetzt an diese nasse und kalte Wanderung zurückdenke, würde ich nicht einen Moment zögern und mich erneut auf den Weg machen – hoffentlich bei etwas besserem Wetter.

 

 




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Greg Balkin

Greg hat immer seine Kamera an seiner Seite und liebt es, die ganze Geschichte zu erzählen. Er widmet seine Zeit dem Fotografieren von Hochzeiten und Abenteuern.
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