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Ins Blaue hinein

Ein Moment der Ruhe in der kühlen Winterluft

Ins Blaue hinein

 

Die sogenannte goldene Stunde ist die Tageszeit nach dem Sonnenaufgang und vor dem Sonnenuntergang, zu der die Farben im Himmel das beeindruckendste Farbschauspiel bieten. Aber manchmal kann ein in der kalten Winterluft gemachtes Foto genauso faszinierend sein. Im vergangenen Jahr habe ich einige Winteraufnahmen an verschiedenen Orten der Welt gemacht, die zeigen, welche Unterschiede und Ruhe die kalte Luft bringen kann.

 

 

 

 

Auf diesem Pier in Glenorchy, Neuseeland, vor 5 Uhr morgens zu stehen, war eine Herausforderung. Aber die Stille des Wassers und die unheimliche, treibende Plattform verliehen diesem Holzsteg ein mysteriöses Aussehen, das in den ersten Strahlen des Sonnenaufgangs verloren gehen würde.

 

 

 

 

Das vielschichtige Gewebe der um den Fluss Li verstreuten Berge und der darin verfangene Morgennebel über der chinesischen Stadt Guilin ziehen jeden Morgen Hunderte von Fotografen an. Obwohl man nur selten einen klaren Sonnenaufgang über den Hügeln erleben kann, entschädigen die natürlichen, kühl blauen Farbtöne dieser Aufnahme für die Mühen des frühmorgendlichen Marsches.

 

 

 

 

Diese im Wasser stehenden Weidenbäume im Lake Wakatipu gehören zu einigen der am meisten in Neuseeland fotografierten. Obwohl die meisten dieser Aufnahmen die dramatischen Farben festzuhalten suchen, die der sich ständig ändernde Himmel ins Wasser wirft, hat der kalte im Hintergrund vorbeiziehende Morgennebel meiner Aufnahme etwas Einzigartiges verliehen.

 

 

 

 

Durdle Door an der Südküste Englands ist nicht nur die Heimat zahlreicher Erdrutsche und wertvoller archäologischer Funde, sondern auch ein Anziehungspunkt für Fotografen von Sonnenaufgängen. Es war die Stille des Strandes mit nur dem Mond oben im Himmel, als ich dort ganz alleine stand, die mich verlockte, fast eine Stunde vor Ankunft der Sonne (und allen anderen Fotografen) auf den Auslöser zu drücken.

 

 

 

 

Es ist natürlich nicht nur mit dem Einfangen des kalten Lichts in der Nachbearbeitung (mit einem Polopan-Filter) getan. Dieser Steg im Lake TeAnau in Neuseeland wurde zum Augenfang einer Aufnahme, bei der es ansonsten nur um den Himmel ging. Wir hatten an diesem Nachmittag stundenlang darauf gewartet, dass der Wind genug abnahm, damit wir eine Aufnahme mit langer Belichtungszeit machen konnten. Unsere Geduld wurde mit dieser Aufnahme belohnt.

 

 

 

 

Das Konzept „kühle Winterluft“ ist bei Aufnahmen am Saltonsee, außerhalb vom kalifornischen Palm Springs, im wahrsten Sinne des Wortes ein wenig aus der Luft gegriffen. Aber trotzdem lassen sich ruhige Blautöne finden wie in dieser Aufnahme einiger alter, vom Wasser zerfressener Holzpfosten im See, wenn der entfernte Dunst die Trennlinie zwischen Himmel und Wasser verschwinden lässt.

 

 

 

 

Was hat ein rosa Himmel in einer Aufnahme zu tun, bei der es um ruhige Blautöne geht? Da es auf Huvafenfushi, einer Insel in den Malediven, keinen Winter gibt, sind dies die kühlsten Farbtöne, die sich finden lassen. Unter der ewig scheinenden Sonne ist die Landschaft immer ruhig. Aber wenn man es kurz vor Sonnenaufgang aus dem Bett schafft, wird man durch die Pastellschattierungen und leuchtenden Blautöne des Wassers belohnt – etwas, was nur wenige Menschen zu Gesicht bekommen.

 




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Paul Reiffer

Paul hält natürliche Landschaften zusammen mit den von uns geschaffenen Stadtlandschaften fest.
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