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90 Tage im Norden Nicaraguas

Eine unvergessliche Reise festgehalten in den wunderschönen, warmen Wellen Nicaraguas

90 Tage im Norden Nicaraguas

Im Oktober ergab sich für mich die Gelegenheit, drei Monate lang Wellen und Surfer in der abgelegeneren nördlichen Region Nicaraguas zu fotografieren, und diese Gelegenheit ließ ich mir nicht entgehen. Es fiel mir überhaupt nicht schwer, meinen für das winterliche Großbritannien geeigneten Neoprenanzug gegen Boardshorts und warme Gewässer auszutauschen. Ich arbeitete eng mit einem Surfcamp (www.thunderbombsurf.com) zusammen. Jeden Tag wachte ich vor Sonnenaufgang auf, um das beste Licht auszunutzen, bevor die Sonne zu grell vom Himmel schien. 

 

An diesem Morgen stand ein Blutmond im Himmel, deshalb brach ich noch etwas früher als sonst in Richtung Strand auf, um die zusätzliche Umgebungsbeleuchtung auszunutzen. Während ich beobachtete, wie die Sonne auf- und der Mond unterging, bewegte sich ein ganzes Farbspektrum über den Himmel und rief ein paar tolle Blautöne im Wasser hervor.

Dieser etwa anderthalb Kilometer lange Strand scheint Surfer aus der ganzen Welt anzuziehen. Ich war erst ein paar Tage da und war schon jemandem aus meinem Heimatland begegnet. Wenn die Dünung und der Wind gerade richtig zueinander stehen, entstehen erstklassige Bedingungen, in denen erfahrene Surfer schwelgen können.

Wenn eine schwere, hohle Welle die Linie in vollem Tempo entlang läuft, entsteht manchmal ein sogenannter Spit. Wenn die Welle in sich zusammenfällt, wird eine Mischung aus Luft und Schaum zusammengedrückt und schießt am anderen Ende der Röhre hinaus. Hier ist eine Spit-Welle mit einem vom Spritzwasser geschaffenen kleinen Regenbogen.

Während der letzten Stunden Tageslicht findet man an heißen Tagen auch mehr Lichteffekte im Wasser. Der Landwind kombiniert mit dem Licht von hinten resultiert in einer marmorierten Struktur auf der Wellenoberfläche.

Billy Anderson fährt in eine kristallblaue Röhre. Bilder wie dieses erfordern einige Übung. Bei Aufnahmen im Wasser musst du ständig die Wellen im Auge behalten und auf gegenläufige Strömungen und den Wind achten und gleichzeitig vorausahnen, wo der Surfer zum Zeitpunkt der Aufnahme sein wird.

So sieht das Wasser vom Strand aus aus – normallerweise ist eine solche Ansicht nur den Surfern vorbehalten. Wenn man sich so tief in das Innere von Wellen dieser Größe vorwagt, muss man sich darauf verlassen können, dass die Fotoausrüstung das auch mitmachen kann. Mit meinen SanDisk Extreme Karten weiß ich, dass ich beim Hochladen der Aufnahmen später zu Hause keinerlei Probleme haben werde.

Bei meinem Besuch in Nicaragua erwischte ich gerade noch das Ende der Regenzeit, und ich hatte das Glück, ein paar Stürme beobachten zu können – einfach sagenhaft. An diesem Abend mussten wir, nachdem ein Blitz nur wenige 100 Meter von uns entfernt im Strand eingeschlagen war, uns schnell in den Schutz des Surflagers zurückziehen. 




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Callum Morse

Callum Morse fühlte sich seit seiner frühen Kindheit wie magnetisch vom Meer angezogen. Sein Spezialgebiet sind Surf- und Meeraufnahmen.
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