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13 klassische Reisemomente

Wohin auch immer wir reisen, wir erleben dieselben ikonischen Momente

13 klassische Reisemomente

Unabhängig davon, wohin wir reisen, haben unsere Erinnerungen die Angewohnheit, sich um archetypische Ereignisse zu drehen, die fast völlig kulturübergreifend sind. Teils die Reise des Helden, teils das Paradies des Narren, Reisen ist der Akt des Verlassens und der Rückkehr voller Erinnerungen und Geschichten, die definieren, wer wir sind. 

  1. Man bricht so früh auf, dass es sich anfühlt, als würde man träumen

Foto von Bob Jagendorf

Eines der großartigen Dinge am Reisen ist, wie es unsere regulären Muster und Zyklen unterbricht. Manchmal schon der simple Akt, einen Trip superfrüh am Morgen zu starten, das Haus um eine Uhrzeit zu verlassen, zu der man es normalerweise niemals verlässt, Dinge zu sehen, die man normalerweise nicht sieht: Dieser Moment kann traumähnlich sein und sich selbst während er geschieht fast wie eine Erinnerung anfühlen.

  1. Man beginnt, sich episch zu fühlen

Foto von Benson Kua

Sobald man im Flieger sitzt und in der Luft ist, kommt dieses natürliche, epische Gefühl auf. Was daran so erstaunlich ist, ist die schiere Anzahl der Menschen – vom Flugzeugmechaniker zum Fluglotsen bis hin zu den Ingenieuren und Service-Mitarbeitern –, die sichtbar und unsichtbar agieren und diesen Moment des Abflugs so mühelos erscheinen lassen. Und dann die Tatsache, sich einfach Tausende Meter über dem Land zu bewegen.

  1. Man findet Freunde

Foto von Beraldo Leal

Einer der freudigsten Momente beim Reisen ist das Finden einer Gruppe von Freunden. Bei jungen Reisenden findet dies oft in der Jugendherberge, beim Campen oder durch Couchsurfing statt. Zum großen Teil geschieht dies durch Körpersprache, einen bestimmten Augenausdruck, eine onda, wie man auf Spanisch sagt. Der Wunsch, sich mit anderen Menschen zu verbinden und die Erfahrungen mit ihnen zu teilen.

  1. Man führt die anregendsten Gespräche des Lebens mit einem zufälligen Fremden, den man nie wieder treffen wird

Foto von Jesslee Cuizon

Gespräche mit Fremden unterwegs können fesselnde, unvergessliche Momente sein, wenn man sich keine Gedanken darüber macht, wie man sich anhört oder darstellt und auf diese Weise etwas Spontanes und Ursprüngliches entsteht.

  1. Man endet an einem Ort, den man sich nicht einmal vorstellen konnte

Foto von M. Lazarevski

Reisen drehen sich für gewöhnlich um einen Zielort, sagen wir mal Korfu, Griechenland. Aber es ist immer die unerwartete Serie an Ereignissen – ein neuer Freund schlägt eine Bootsfahrt nach Lefkada vor –, die an einen Ort führen, der alle Erwartungen, die man gehabt haben mag, zerschmettert.

  1. Du kommst dir äußerst verlassen vor

Foto von Tony Hisgett

Wenn man lange und durchgreifend genug reist, kommen immer die Momente von Einsamkeit, auch wenn man neue Freunde getroffen und neue Orte besucht hat. Mitunter erkennen wir in diesen selbstbeobachtenden Momenten Dinge über unser Zuhause, die wir übersehen oder als selbstverständlich vorausgesetzt haben.

  1. Man macht sich Angst

Foto von Jon Rawlinson

Es muss nicht Klippenspringen sein. Unterwegs gibt es alle möglichen Momente, die Herzrasen erzeugen. Der Busfahrer in Brasilien, der so scharf abbiegt, dass der Bus auf zwei Rädern fährt oder die Entscheidung, sich vor 200 Menschen zu stellen und „Maggie May“ zu singen. Wenn man sich auf einer Reise nicht wenigstens ein paar Mal selbst ängstigt, ist es keine richtige Reise.

  1. Man stellt fest, dass man den Ort zu kennen beginnt

Foto von Armando Maynez

Es kommt der Moment, sagen wir während man nach zwei Wochen Buenos Aires in der Nachmittagssonne an einem Platz auf der Calle Defensa sitzt, an dem man plötzlich bemerkt, dass man, nachdem man tagelang durch das Straßengewirr gestolpert ist, eine gewisse Vertrautheit mit dem Ort fühlt und damit Hand in Hand, eine gewisse Zärtlichkeit.

  1. Man wird beinahe überall an die Armut erinnert

Foto von Nathan Hayag

Es könnte Toronto, eine Kleinstadt in Patagonia oder eine Straße in San Francisco sein. So gut wie bei jedem Trip wird durch die stechende Erinnerung daran, dass andere weniger vom Glück begünstigt sind, das hochfliegende Reisegefühl von der Realität eingeholt.

  1. Man beobachtet eine Lebensweise, die man nicht versteht

Foto von Graeme Law

Abgesehen von ärmlichen Personen gibt es auf unseren Reisen mitunter wirkungsvolle Momente, wenn wir Menschen sehen, die an Orten oder auf eine Art leben, die wir lediglich wahrnehmen, ohne zu verstehen, wie diese Barackenstadt, die auf einer Mülldeponie in Ica, Peru, errichtet wurde.  

  1. Man nimmt alles wie im Nebel wahr

Foto von Robert S. Donovan

Nach genügend Flügen und Aufenthalten und mehr Flügen und Busfahrten und Hotelzimmern und Zubringern und Kartenlesen, beginnt sich das Reisen anzufühlen, als hätte es ein Eigenleben in seiner eigenen parallelen Zeitform, verschwommen und kantenlos.

  1. Man hört die beste Musik seines Lebens

Foto von Christian Holmér

Manchmal zehrt man von der Energie, eine bekannte Band zu sehen, nur in einem anderen Kulturkreis; ein anderes Mal ist es nur ein nachhaltiger Satz eines Straßenmusikers, der nicht vertraute Rhythmus, der aber auf eine Weise die eigene Erfahrung in diesem Moment so perfekt widerspiegelt.

  1. Man trifft eine Person, die einem das Herz bricht

Foto von Ariadna Bruna

Es muss nicht auf jeder Reise geschehen, aber die meisten Menschen, die lange genug reisen, haben auf dem Weg romantische Beziehungen, einige Fast-Zusammenstöße, einige lediglich unerwiderte Schwärmereien, einige erfüllte, einige vollkommen vermasselte. Egal wie sie sich gestalten, die meisten vergisst man nie.




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David Miller

David Miller ist leitender Herausgeber von Matador (Gewinner der Lowell Thomas Awards für Reisejournalismus 2010 und 2011) und Director of Curricula von MatadorU.
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